gfi Bamberg

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ComeBack

ComeBack richtet sich an Menschen über 16 Jahre, die aktuell keine Ausbildungsstelle oder Arbeit haben und aufgrund eines vorangegangenen Crystal-Meth- oder Legal-High-Konsums weitergehende Unterstützung benötigen. 
Unsere Projektmitarbeiter/-innen beraten und begleiten, helfen bei der Beantragung notwendiger Leistungen und fördern die Wiederaufnahme einer beruflichen Tätigkeit. Damit verbunden ist ein umfangreiches Case-Management, um Unterstützung auch in anderen Lebensbereichen geben zu können.

Unser Angebot

  • Sie bekommen genau die Unterstützung, die Sie brauchen.
  • Wir entwickeln gemeinsam mit Ihnen Pläne für Ihre berufliche Zukunft.
  • Ihr Casemanager unterstützt Sie auf dem Weg zurück in den Arbeitsmarkt.
  • Sie können sich in Betrieben ausprobieren und verbessern so Ihre Kompetenzen und Qualifikationen.
  • Wir sind Ansprechpartner für Sie auch bei familären oder anderen Problemen.
  • Wir unterstützen Sie bei Bedarf bei der Beantragung zusätzlicher Leistungen.



ComeBack ist für die Teilnehmer kostenlos, denn es wird durch Mittel des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales im Rahmen des Bayerischen Arbeitsmarktfonds (AMF) sowie der Oberfrankenstiftung gefördert. Ansprechpartner gibt es wohnortnah für Sie in ganz Oberfranken.

 

Logo Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales

 

Logo Oberfranken Stiftung

Kontakt

Elisa Igna
Bereich Bamberg/Forchheim
Lichtenhaidestraße 15
96052 Bamberg

0951 93224-616

E-Mail schreiben

Franz Hajak
Bereich Bamberg/Forchheim
Lichtenhaidestraße 15
96052 Bamberg

0951 93224-645

E-Mail schreiben

Martina Raschke
Fachkoordination
Lichtenhaidestraße 15
96052 Bamberg

0951 93224-633

E-Mail schreiben

Ein Erfolgsmodell, weg von den Drogen – rein in die Arbeit

„And you never going back“ – lautet der Titel des Songs über einen jungen Teilnehmer, den ein Casemanager im Projekt ComeBack eigens verfasst hat. Nicht zurückblicken in die Vergangenheit, die vom Crystal Meth Konsum geprägt war, sondern nach vorne schauen in eine Zukunft, die die Integration in den Arbeitsmarkt zum Ziel hat – darum geht es in dem Projekt ComeBack der gfi, das von Mitteln aus dem Arbeitsmarktfonds Bayern und der Oberfrankenstiftung finanziert wird.

Zurückgeblickt wurde dennoch auf der Abschlussveranstaltung des Projekts im Landratsamt Bamberg und zwar auf eine sehr erfolgreiche Arbeit in den vergangenen 2,5 Jahren. An fünf Standorten Bamberg, Bayreuth, Coburg, Hof und Marktredwitz – also quasi in ganz Oberfranken – unterstützen Casemanger ehemalige Drogenabhängige bei dem Wiedereinstieg in die Arbeit. Durch intensive Unterstützung im Bewerbungsprozess, individuelles Coaching und maßgeschneiderte Arbeitserprobungen gelang es den Teilnehmern des Projekts wieder auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Wie wichtig hierbei ein großes Netzwerk an Hilfeeinrichtungen ist, unterstrich die Fachkoordinatorin Martina Raschke bei der Projektvorstellung. Dr. med. Roland Härtl-Petri, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie in Bayreuth beleuchtete das Thema aus wissenschaftlicher Sicht. Für ihn steht fest: „Arbeit ist Nutzen für die Therapie von Crystal Meth Abhängigen“. Nach ungefähr anderthalb Jahren seien die kognitiven Störungen soweit zurückgebildet, dass eine Arbeitsaufnahme möglich ist. Dr. Härtl-Petri plädierte eindringlich dafür, die aus dem Projekt gewonnenen Erkenntnisse und Ergebnisse wissenschaftlich aufzuarbeiten und nutzbar zu machen. Daneben ist aus seiner Sicht eine Fortführung des Projekts zwingend notwendig, deshalb ermutigte er die Akteure von ComeBack neue Finanzierungsmöglichkeiten über 2019 hinaus zu akquirieren.

In seiner Rede unterstrich der Bamberger Landrat Johann Kalb seine Anerkennung für ComeBack und sicherte für den Landkreis Bamberg seine weitere Unterstützung nach Projektende zu. Auch im anschließenden Austausch zwischen den Akteuren und den Anwesenden der Veranstaltung waren sich alle einig, dass es eine Fortsetzung des Projekts ComeBack dringend braucht.