gfi Bayreuth

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Berufsorientierung

Berufsorientierungsmaßnahmen für Mittelschulen

Von der Schule in die Ausbildung: Mit der „Initiative Bildungsketten“ werden junge Menschen auf ihrem Weg ins Berufsleben unterstützt.

Initiatoren sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und die Bundesagentur für Arbeit (BA).

Die gfi gGmbH und ihre Muttergesellschaft bfz gGmbH sind seit Beginn zuverlässiger Kooperationspartner der Initiative und bieten am Standort Bayreuth mit der Außenstelle Kulmbach verschiedene Maßnahmen zur Berufsorientierung an:

Berufsorientierungsmaßnahmen nach § 48 SGB III (BOM)

Im Auftrag der Agentur für Arbeit und der Regierung von Oberfranken führt die gfi gGmbH in Bayreuth und Kulmbach Berufsorientierungsmaßnahmen an Mittelschulen und Sonderpädagogischen Förderzentren für Schüler/innen der 7., 8. und 9. Klassen durch.

Kontakt

Sabine Reul
Eduard-Bayerlein-Str. 3
95445 Bayreuth

0921 78999-20

E-Mail schreiben

Berufsorientierungsprogramm (BOP)

Über unsere Muttergesellschaft bfz gGmbH führen wir das  BMBF-Programm: Förderung der Berufsorientierung in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten durch.

Der normale Integrationsverlauf von der Schule in die Ausbildung und anschließend in den Beruf ist für die Mehrheit der Hauptschüler ein Kampf, der für viele schon verloren scheint, noch ehe er begonnen hat. Dies gilt auch besonders für die Schüler/innen von Förderschulen.

Immer wieder wird berichtet, dass viele Betriebe bereit sind, auszubilden, aber keine passenden Bewerber finden. Diese sogenannten Miss-Match-Situationen sind teilweise prägend für die problematische Lage am Ausbildungsmarkt.

Hauptschüler sehen sich selbst als Verlierer im Kampf um Ausbildungs- und Arbeitsplätze. Wobei durchaus einige Schüler/innen in der Lage sind, trotz suboptimaler schulischer Voraussetzungen eine betriebliche Ausbildung erfolgreich zu absolvieren. Sie erhalten aber immer noch zu wenig Gelegenheit, sich in der Schule in bestimmten Berufsfeldern zu profilieren oder realistische Vorstellungen von Berufen zu entwickeln. Eine frühzeitige berufliche Orientierung kann unter anderem

  • Jugendliche motivieren, den Schulabschluss zu erwerben,
  • dabei helfen, die Chance einer erfolgreichen Bewerbung zu verbessern, respektive das Risiko von Ausbildungsabbrüchen zu reduzieren,
  • das Schüler-Lehrer-Verhältnis verbessern und
  • die Zusammenarbeit der wichtigen Schnittstellen optimieren: Schüler, Lehrer, Eltern, Berufsberater, Ausbilder

 

Während man sich bislang nur auf die letzte und vorletzte Jahrgangsstufe konzentrierte beziehungsweise diese gefördert wurden, ist es nun möglich, bereits in der 7. Jahrgangsstufe anzusetzen und die Berufsorientierung schon in den unteren Jahrgängen intensiv voran zu treiben. Alle am Prozess Beteiligten (Familie, Schule, Wirtschaft und so weiter) müssen hart daran arbeiten, dass schulische Defizite möglichst gar nicht entstehen oder zumindest schnellstmöglich durch spezifische Förderung behoben werden. Dafür ist ein hohes Maß an individueller und differenzierter Förderung nötig. Mit der vertieften Berufsorientierung wollen wir die Handlungsmöglichkeiten durch individuelle Beratungs- und Förderansätze und durch eine intensive Zusammenarbeit mit allen Verantwortlichen sowohl unterstützen aber auch ergänzen, des weiteren soll die vertiefte Berufsorientierung auch als entlastendes und präventives Element verstanden werden.