gfi Kempten

Sie befinden sich hier: Die gfi  » Kempten » Arbeitsfelder » Jugendarbeit und Beruf » Projekte » JUGEND STÄRKEN im QUARTIER

JUGEND STÄRKEN im QUARTIER

Seit Januar 2015 ist die gfi in Kaufbeuren Hauptprojektpartner der Stadt Kaufbeuren bei JUGEND STÄRKEN im QUARTIER (JUSTiQ). Dabei unterstützen die Case-Managerinnen sehr engagiert junge, mit massiven und multiplen Problemen belastete Menschen aus den Kaufbeurer Stadtteilen Neugablonz und Kaufbeuren-Mitte.

Das Pädagogenteam arbeitet mit den Methoden des Case-Managements, der aufsuchenden Arbeit, der niederschwelligen Beratung und des Clearings. Kernpunkt der Arbeit ist die individuelle, zeitlich nicht begrenzte und von Vertrauen getragene Begleitung bis zur endgültigen (Re)integration.

Auf Netzwerkebene kooperiert die Koordinatorin Fr. Tichy eng mit dem Bildungsbüro der Stadt Kaufbeuren, dem Jugendamt und den Begleitausschüssen mit Vertretern der Schulen, der Agentur für Arbeit, dem Job-Center, Unternehmen und Wohnungsbaugesellschaften um auf diesen Weg Hürden für die betreuten Jugendlichen „aus dem Weg zu räumen“.

Auffallend ist die große Nachfrage nach Unterstützung bei den 17- und 18-Jährigen, dann wieder bei den über 20-Jährigen. Die Teilnehmer haben oft bereits erfolglose Förderkarrieren hinter sich, die Förderangebote der Agentur für Arbeit und des Job-Centers erreichen sie nicht mehr, bzw. die Angebote sind häufig zu hochschwellig für die Zielgruppe. Immer wieder stehen die Teilnehmer vor der Frage, wie sie ihr Leben weiter gestalten können. Oft ist der Lebenslauf mit Straffälligkeiten belastet, Schulden drängen und es ist unklar, wie es weitergehen soll.

Kontakt

Tatjana Tichy
gfi-Koordination Kempten

08341 9662011

E-Mail schreiben

JustiQ - Jugend stärken im QuartierDie Teilnehmer erfahren folgende Hilfestellungen:

  • Nachhaltige passgenaue Unterstützung
  • Betreuung im persönlichen, häuslichen Umfeld „vor Ort“ bei Hausbesuchen auch außerhalb der üblichen “Bürozeiten“. Der dadurch gewonnene intensive Einblick in die Lebenswelt der jungen Menschen verhilft zu einer besonders nuancierten Hilfeplanung.
  • Abholen/Begleiten von Teilnehmern zu Terminen bei Ämtern, Therapiestellen Kontaktherstellung zu Kooperations- und Netzwerkpartnern.
  • Die bedarfsgerechte Einbeziehung des Freundeskreises, der Familie baut vorhandene Bindungen weiter aus, kann destruktive Einflüsse behutsam und durch nachhaltigen Einsatz „vor Ort“ abschwächen und in konstruktive neue Bahnen lenken.