gfi Nürnberg · Erlangen · Fürth

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Berufsorientierungsmaßnahmen (BOM)

In verschiedenen Modulen setzen sich Schülerinnen und Schüler an Haupt- und Mittelschulen bzw. Sonderpädagogischen Förderzentren der Jahrgangsstufen 7 bis 10 mit den eigenen beruflichen Möglichkeiten auseinander. Sie erhalten einen vertieften, praxisnahen Einblick in die Berufs- und Arbeitswelt bzw. entwickeln Strategien zur Einmündung in den Ausbildungsstellenmarkt. Am Standort Nürnberg·Erlangen·Fürth werden folgende Module über die gfi durchgeführt:

Modul A: Schülerpraxiscenter integrativ

Eine Potenzialanalyse bzw. Kompetenzfeststellung führt die Schülerinnen und Schüler an ihre überfachlichen und berufsfeldspezifischen Kompetenzen und Interessen heran. Durch die Ausübung berufstypischer Tätigkeiten erhalten die Jugendlichen einen Einblick in unterschiedliche Berufsfelder und lernen vorhandene und evtl. noch verborgene Fähigkeiten und Vorlieben kennen, um ihre Berufswahlentscheidung zu fundieren.

Modul B: Schülerpraxiscenter kooperativ

Durch die Ausübung berufstypischer Tätigkeiten in einem Betrieb erhalten die Jugendlichen einen vertieften Einblick in maximal zwei der Berufsfelder Technik / Handwerk, Wirtschaft / Handel / Dienstleistung und Soziales / Hauswirtschaft. Neben der Erweiterung ihrer Berufswahlkompetenz lernen sie den regionalen Ausbildungsmarkt und die Anforderungen der Arbeitgeber kennen.

Kontakt

Tanja Höllerer
Zuständigkeitsbereich Nürnberg & Fürth

0911 974769-15

E-Mail schreiben

Lilian Mandl
Zuständigkeitsbereich Erlangen

09131 8954-38

E-Mail schreiben

Modul C: Schülerübungsfirma

Durch ihre Mitarbeit in der Schülerübungsfirma erhalten die Jugendlichen einen ersten Einblick in unternehmerisches und kaufmännisches Handeln und erfahren gleichzeitig eine praktische Berufsorientierung, indem sie verschiedene Berufe innerhalb der Firma durchlaufen und kennenlernen. Gleichzeitig werden berufsübergreifende Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit, Eigenverantwortung, Selbstständigkeit, Organisations- und Entscheidungsfähigkeit gefördert.

Modul D: Schülerpraxiscenter - Berufsorientierung

Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 oder 8 einer Schule zur Lernförderung oder eines Sonderpädagogischen Förderzentrums lernen Tätigkeiten in den drei Berufsfeldern „Wirtschaft, Handel, Dienstleistung“, „Handwerk, Technik“ und „Hauswirtschaft, Soziales“ kennen. Sie reflektieren ihre Erfahrungen aus den praktischen Tätigkeiten und stellen einen Bezug zu eigenen Fähigkeiten und Stärken her.

Modul F: Berufsorientierungscamp

In einer außerschulischen Umgebung mit erlebnispädagogischen Angeboten wird die Bedeutung von Softskills für den Beruf erarbeitet. Ziel ist darüber hinaus die individuelle Förderung der Informations- und Berufswahlkompetenz. Die Jugendlichen erstellen eine Musterbewerbungsmappe und trainieren verschiedene Bewerbungsmöglichkeiten.

Modul G: Bewerbung - Baustein Basis

Die Jugendlichen erkunden den regionalen Ausbildungsmarkt, Möglichkeiten der Ausbildungssuche sowie Berufsfelder, die ihren Stärken entsprechen.  Sie können sich nach Abschluss der Maßnahme bewerben und verfügen über eine Musterbewerbungsmappe, die ihre individuellen Stärken, Kenntnisse und Fähigkeiten ansprechend darstellt.

Modul H: Begleitung

Ziel des Moduls ist die schuljahresbegleitende vertiefte Berufsorientierung, die Schülerinnen und Schüler systematisch bei der Berufswahl unterstützt. Informations- und Berufswahlkompetenz werden ausgebaut, Neigungen, Interessen, Softskills und grundlegende Kompetenzen erfahren und eingeübt. Die Jugendlichen können ihr bevorzugtes Berufswahlspektrum konkretisieren und entwickeln eine individuelle Strategie zum möglichst nahtlosen Übergang in den Beruf.

Modul I: Flüchtlingsintegration

Das Modul I richtet sich an Jugendliche mit Migrations- oder Flüchtlingshintergrund, welche die Mittelschule besuchen und dem Alter der Jahrgangsstufe 7 bis 9 entsprechen. 

Ziel des Moduls ist das Erkennen der Notwendigkeit schulischer und beruflicher Bildung sowie sprachlicher Kompetenz in Deutschland. Zudem lernen die Schülerinnen und Schüler die Anforderungen beim Übergang von der Schule in den Beruf kennen und bauen ihre Informations- und Berufswahlkompetenz bezogen auf den deutschen Ausbildungsmarkt aus.