Am 14. November war es ziemlich ruhig in unserer Grundschule. Denn: An dem Freitag hat sich unser KoGa-Hort-Team getroffen, um etwas Wichtiges zu besprechen. Zwei externe Pädagoginnen des Trägers gfi haben das Treffen angeleitet und zusammen mit dem Team die Grundlage ihrer Arbeit durchleuchtet: die Pädagogische Konzeption. Einmal im Jahr findet der Konzeptionstag statt. Die Pädagogische Konzeption des KoGa-Horts ist etwa 30 Seiten lang. Darin ist das Leitbild beschrieben, die Arbeitsweise, die Ziele in Bezug auf Kinderbetreuung und Zusammenarbeit mit Eltern. Ein Papier, das nicht nur Bewerber*innen, sondern auch das Jugendamt interessiert. Und weil sich solche Dinge im Laufe der Zeit ändern können, muss die Konzeption immer wieder geprüft werden. Stimmt noch alles – oder können wir etwas anders, etwas besser machen?
Die „Herzensthemen“
Die beiden Pädagoginnen der gfi haben das Treffen mit einer Aufgabe eröffnet: Das KoGa-Hort-Team sollte zuerst ihre „Herzensthemen“ aus der Konzeption auswählen. Eingeteilt in Gruppen hat man sich diesen Themen dann genähert. Es ging um das Bild, das man von den Kindern hat. Um Partizipation, also wie Kinder in Entscheidungen einbezogen werden können. Und um die Bildungs- und Erziehungspartnerschaft: wie man mit Eltern zusammenarbeitet.
Die Gruppen haben den Ist-Zustand erarbeitet und präsentiert. Daran wurde die Konzeption gemessen: Was kann bleiben, was muss angepasst werden? Damit an so einem Tag die Energie nicht ausgeht, wurde zusammen Mittag gegessen. Getränke und Snacks standen immer bereit und es gab auch Gelegenheiten, sich mit den Kolleg*innen auszutauschen.
Das überarbeitete Papier wurde bereits dem Jugendamt vorgelegt. Und die Mühen unserer 17 Mitarbeiter*innen des KoGa-Horts haben sich gelohnt: Das Jugendamt ist mit der angepassten Pädagogischen Konzeption einverstanden.